Willkommen in der Bugacpuszta, dem größten Gebietsteil des Nationalparks Kiskunság ("Kleinkumanien") !

Auf Wanderwegen erlebt der Besucher die Welt der Weidehaltung altungarischer Nutztierrassen, gewinnt im Hirtenmuseum Einblick in das Hirtenleben von einst und jetzt und lernt im Gelände die an die Trockenstandorte angepasste Flora und Fauna kennen. Mehrsprachige Bildtafeln am Wegrand verweisen auf Charakterarten. Die Reitvorführungen der Pferdehirten auf dem Pusztaboden neben den Stallungen sind die Attraktion von Bugac.
Die gesamte Wanderwegstrecke - vom Nationalparkeingang neben der Karikás Csárda (Gasthof) zur "Hit Tanya" Schmalspurbahnstation und zurück 12 km - ist mit Roten Kreuzen markiert. Einzelne Abschnitte sind als besondere Naturerlebnispfade beschildert bzw. zusätzlich farblich markiert.

WEGEVERLAUF:

    - Auf Sandfahrweg vom Eingang durch Weideland zum Hirtenmuseum

    - In unmittelbarer Nähe des Museums bietet der mit nummerierten Stangen versehene "Heuschreckenerlebnisplatz" Gelegenheit für Jugendliche und jung gebliebene Erwachsene nach einem im Museum erhältlichen Anleitungsheft sich bei pusztabezogenem Spielen zu vergnügen.

    - Weiter zu den Stallungen, Tiergehegen und dem nachgebauten Sommerlager der Hirten.

    - Die vom Museum über die Stallungen geradlinig durch ebenes Weideland zur Schmalspurbahnstation "Hit Tanya" am Rande die bewaldeten Dünenlandschaft verlaufende Wegstrecke ist mit wei en Pfeilen auf Stangen gekennzeichnet. An diesem sog. "Wacholder- Naturerlebnispfad" laden Schautafeln an fünf Stellen - beginnend bei der Bahnstation - zum Verweilen ein:

    - Puszta Schmalspurbahn

    - Trockenwälder auf Sandboden

    - Weideflächen auf Sandboden

    - Leben auf der Puszta

    - Das Hirtenmuseum

    - Beim Gehege der Mangalica Wollschweine im Bereich der Stallungen zweigt vom "Wacholder-Pfad" der mit grünen Punkten markierte Pfad "Bäume und Vögel" ab. Er verläuft bis zum ersten Dünnenkamm, wendet sich dort und trifft beim Sommerlager der Hirten wieder auf den "Wacholder-Pfad". Standortcharakteristische Holzgewächse und Vogelschutz (z.B. Nistkästen) sind das Thema dieses Pfades.

    - Etwa auf halber Strecke zwischen den Stallungen und der " Hit Tanya" biegt vom "Wacholder-Pfad" in das bewaldete Sanddünengebiet der " Walderlehnispfad" ab. Dieser Abschnitt ist neben den Roten Kreuzen mit roten Halbkreisen gekennzeichnet. Der Pfad verläuft zunächst bis zur Aussichtswarte, zweigt hier von dem in weitem Bogen im wellingen Gelände zur "Hit Tanya" führenden Wanderweg ab und trifft schlie lich wieder auf ihn.
    Schautafeln entlang des "Walderlebnispfades" sind folgenden Themen gewidmet:

    - Autochthone (bodenständige) Sandwaldgesellschaften und Wirtschaftswälder

    - Floristische Besonderheiten der offenen Sandrasenvegetation

    - Pflanzengesellschaften der Sanddünen. Ein Vegetationsprofil

    - Entstehung der Sanddünenlandschaft

    - Eingeschleppte Adventiv- Pfanzenarten

    - Stieleichenwälder auf Sandboden